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Brief an den Bürgermeister zu der aktuellen Covid 19 Situation

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Andi,

die derzeitige Krise erfordert eine Bündelung der Kräfte und eine absolute Konzentration, die in erster Linie dem Schutz der Talbevölkerung gilt.
Wir stehen zu 100 Prozent hinter den Maßnahmen der Bundesregierung und unserer Landesregierung. Wir erachten diese als sinnvoll und auch dringend erforderlich. Wir identifizieren uns komplett inhaltlich mit den geforderten Verordnungen und setzen diese auch um.
Wir sind auch der Meinung, dass sich unsere Talbevölkerung sehr diszipliniert an die Verordnungen hält und diese sehr ernst nimmt. Mit Sorge beobachten wir die Situation an der Walserschanze bei der Einreisekontrolle ins Tal, die der Meinung unserer Bevölkerung nach nicht konsequent gehandhabt wird. Die Frage, die wir uns stellen ist: „Was bringt es, wenn wir uns an die Verordnungen halten und die Grenze in unser Tal so gut wie offen für jedermann ist“.
In diesem Zusammenhang bitten wir Dich über folgende Maßnahmen Gedanken zu machen und Du alles was in Deiner Macht steht unternimmst, um den Schutz unserer Bevölkerung an erster Stelle zu positionieren:
• Kein Pendlerverkehr ins Tal und aus dem Tal, Pendler sollen dort übernachten, wo sie arbeiten. Diese Maßnahme trägt sicherlich dazu bei, dass sich der Virus nicht ausbreiten kann. Auch für die auswärtigen Mitarbeiter, wie z.B. im Sozialzentrum lassen sich Übernachtungsplätze im Tal organisieren.
• Keine Einreise für Zweiwohnungsbesitzer, die hier ein paar Tage in Ruhe ausspannen möchten oder zum Teil Renovierungen in ihren Wohnungen durchführen
• Keine Einreise für auswärtige Handwerkerfirmen, die zum Teil auch bei Gemeindevertretern arbeiten. Die Gemeindevertreter müssen hier mit gutem Beispiel voran gehen.

Derzeit haben wir aktuell noch keinen positiv getesteten Fall im Tal und das soll so bleiben. Damit das auch so bleibt, sind die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen sofort und konsequent umzusetzen. Im Hinblick auf die Zukunft unserer Tourismusregion liegen die Vorteile auf der Hand und ein Imageschaden für unsere Talschaft wie z.B. in Ischgl kann abgewehrt werden.
In der Krise beweist sich der Charakter und unter diesem Motto sind wir aktiv bereit, dazu beizutragen jetzt in und nach der Krise uns für unser schönes Tal zu engagieren.
Wir bitten Dich, Dir darüber ernsthafte Gedanken zu machen und freuen uns auf Deine schnelle Antwort. Sollten die Maßnahmen sich rechtlich in einer Grauzone befinden, sind wir der Meinung jetzt zu handeln und uns zu schützen: „Koste es was es wolle!“ Auf uns kannst Du zählen.

Dein Team der Walser Liste

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